Dreamteam.

Ende des Jahres 2016 erreichte uns ein Anruf von einer aufgeregten Mama.
Ihr Sohn hat im Mai nächsten Jahres Jugendweihe und sie möchte ihm den Tag so unvergesslich wie möglich gestalten, denn nicht nur für sie ist das eine große Sache, auch für die Jugendlichen ist das ein großer Schritt.
Ein Schritt in das Erwachsenenleben, ein Schritt in die Freiheit, in die Selbstständigkeit. Das bedeutet ein Loslassen für die Eltern.

Vorm ersten Telefonat an, war ich total entzückt von Kerstin. Sie hatte so wundervolle Ideen für ihren Sohn, doch bevor wir das Shooting starteten trafen wir uns um uns kennen zu lernen und damit auch Hannes erzählen kann, wie er sich das Ganze vorstellt, was seine Hobbies sind und worauf er Lust hat.
Und nach diesem Kennenlerngespräch habe ich mein Herz komplett an die zwei verschenkt. Ich habe selten ein so herzliches Mutter-Sohn-Gespann erlebt, die beiden sind ein Herz und eine Seele und nichts kann sie entzweien.
Kerstin versucht mit allen Mitteln ihrem Sohn die Welt zu Füßen zu legen und ihn zu einem respektvollen und wunderbaren Menschen heranzuziehen, was ihr mit einer Leichtigkeit gelingt, wie sie sich eine jede Mutter wünscht. Und Hannes beschützt seine quirlige, liebevolle Mama und scheint ihre Hirngespinste, beispielsweise mitten in der Nacht vor einem Fotoshooting Kuchen zu backen , in vollen Zügen zu genießen.

Dann fand das Shooting statt…Nach mehrmaligen Verschieben des Shootingtermins, was sich im Nachhinein als das Bester herausstellte, was passieren konnte, denn der Tag, der es endgültig sein sollte, war ein fantastischer Wintertag, mit wunderbar tiefstehender Sonne. Begrüßt wurden Josi und ich von einer aufgeregten Kundin und ihrem Sohnemann, sie streckten uns 4 Stücken frisch gebackenen Karotten- und Mandelkuchen entgegen und packten erst einmal ihren Kleiderschrank in unserem Studio aus, aber das kennen wir ja nicht anders von unseren Kunden. Dann schmiedeten wir einen kurzen Plan wie wir anfangen sollten und was wir alles brauchen um eine schicke Einladungskarte für Hannes‘ Jugendweihe gestalten zu können.

Bei der Arbeit wurde ich von mir selber überrascht, bin ich doch sonst immer diejenige die mit so wenig Licht wie nur irgend möglich arbeitet, um eine geheimnisvolle Atmosphäre zu schaffen, standen plötzlich drei aufgebaute Lichtformer um Hannes herum, um meine Ideen und das perfekte Bild umzusetzen…man lernt nie aus!

Es war ein super entspanntes und lockeres Shooting mit den Beiden und mit den Ergebnissen bin ich auch sehr zufrieden.

Ich danke Kerstin und Hannes für ihr Vertrauen und die schöne Atmosphäre beim Shooting, für’s Zähne zusammenbeißen, bei den eisigen Temperaturen an der Elbe, das schöne Feedback und vorallem danke ich euch dafür dass ich euch kennen lernen durfte!

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Laura

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Mary. Neues aus der Projektekiste

Ein Mal Prinzessin sein…wer träumt denn nicht davon?
Für Maria ging dieser Traum für einen Abend in Erfüllung.

Sie wurde zum Semperopernball eingeladen.

Ein Kleid musste her… Aber wie soll das Ganze aussehen?
Welcher Schnitt? Welcher Stoff? Welche Farbe?
Zu sehr auffallen wollte sie nicht.

Nach langer Suche hatte sie ihr Traumkleid gefunden.
Wir entschieden uns für ein kleines Shooting mit ihr.
Schon während der Ausbildung haben wir bei einigen Projekten in der Schule zusammengearbeitet und dabei auch beim Styling selber Hand angelegt.
Dieses Mal hatten wir wieder Lust darauf und so kam ich mit meiner halben Schminksammlung an und Laura steckte Maria eine schöne, lockere Hochsteckfrisur.

Maria stand nun vor uns. Rausgeputzt. Und wir waren begeistert, es stimmte einfach alles.
Verzaubert von diesem Anblick machten wir verschiedene Fotos.
Die Arbeit hat sich gelohnt und Maria hatte nun auch genügend Selbstbewusstsein getankt um ein paar Tage später einen wunderschönen Abend auf dem Opernball verbringen zu können.

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Josi.

 

Felix. und damit startet unsere Projektekiste

Wir haben uns vorgenommen, auch außerhalb unseres geschäftlichen Hirnschmalzes,  noch etwas Kreativität und Förderung in eigene kleine „blende auf“ – Projekte zu stecken.
In unserem Blog werdet ihr unter der Kategorie „Projektekise“ Fotoserien dazu finden.

Letztes Jahr, zum krönenden Abschluss der Weihnachtssaison, nach all den verschnupften und kränkelnden Familien und Kindern, luden wir Felix in unser Studio ein und nutzten das aufgestaute Kribbeln in unseren Fingern und die aus uns heraus platzende Kreativität, welche wir bis dato noch nicht vollends ausleben konnten.

Felix lies uns dabei natürlich keinen Wunsch offen. Bepackt mit einem Koffer voller abgefahrener Klamotten und anderen netten Accesoires, war er die perfekte Ergänzung zu unseren Ideen.

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Danke Felix.

Revue. oder eine Ära beginnt

Wir schreiben das Jahr 2015 Andreas Hilger verkündete er wolle nicht mehr weiter als Fotograf arbeiten. Im selben Zuge fragte er unabhängig voneinander zwei frisch gebackene Fotografinnen ob sie nicht allein, oder gemeinsam sein Geschäft übernehmen wöllten.  Beide begegneten darauf mit Panik und heftigem Kopfschütteln. Doch dann vergingen einige Nächte und Tage und die beruflichen Situationen machten beide von Tag zu Tag immer unglücklicher und fühlten sich banal an, also setzten sie sich zusammen und besprachen alle bis dato geplanten Wege und Möglichkeiten und wie sich diese mit einem eigenen Laden kombinieren lassen könnten.

Am Ende war klar, diese Chance bekommt man nur einmal im Leben, also heißt es “fressen oder Klappe halten“.

Und wir haben gefressen…oder eher geknabbert…oder doch geschlungen!?

Und so standen wir ca. 1 Jahr später in unserem Laden, bekamen unsere Schlüssel von Andreas in die Hand gedrückt mit einem völlig unsentimentalem “Ja dann! Ist das jetzt euer Laden!“. Wir schauten uns an und bekamen Panik, unseren Herzen schlugen uns bis zum Hals, in welchem ein dicker, fetter Kloß steckte und uns stiegen die Tränen in die Augen.

eingezogen

Wir hatten viele großartige Pläne, Beratungsgespräche, Visionen und Finanzierungen vor uns. Nachdem wir vor allem die Beratungsgespräche hinter uns und wieder einmal zahlreiche Nerven verloren hatten, kamen die ersten Probleme auf uns zu. Welche wir aber ohne großartige Nachteile umschiffen, oder zu unserem Vorteil nutzen zu konnten, da wir zum Glück zu zweit sind und wahnsinnig viel unschätzbar wertvolle Menschen um uns hatten, welche uns stärkten und uns mit unfassbar viel Geduld halfen.

 

 

Tausend gefundene und wieder verworfene Ideen und viele verletzte helfende Hände und zum zerreißen gespannte Nerven später standen wir, an selber Stelle, an welcher wir von Andreas die Schlüssel in die Hand gedrückt bekamen und schauten in beinahe 90 neugierig funkelnde Augenpaare und eröffneten unser “Fotostudio blende auf“.

 

Ein halbes Jahr später können wir sagen, wir haben bisher nicht einmal 50% von den Ideen umgesetzt die wir bis dato hatten. Doch unsere Erwartungen an uns selber und an den Start unseres Fotostudios wurden über alle Maßen übertroffen und das Feedback unserer Kunden haut uns immer wieder vom Hocker. Wir haben so viele wundervolle Menschen kennen gelernt, begleiten und mit Fotos beglücken dürfen.

All das fühlt sich so irreal an, jeden einzelnen Schritt den wir morgens zu unserem Laden gehen, lieben wir, jeden Abend, wenn wir unseren Laden abschließen, fühlen wir Erfüllung und jeden weiteren Tag, welchen wir in unserem Laden verbringen dürfen, genießen wir. Es fühlt sich alles so richtig an, wie ein wahr gewordener Traum.
Wir lieben unseren Job und die Gefühle die er in uns und unseren Kunden auslöst.

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Es war bisher alles so aufregend und hört einfach nicht auf schön zu sein. Wir lieben die Herausforderungen, welche uns jeden Tag begegnen, sind dankbar für all die Liebe die uns entgegen gebracht wird, aber ebenso für die Kritik, denn ohne diese entwickelt man sich nicht weiter.

Wir freuen uns auf die nächsten spannenden Monate auf der Bautzner Straße ❤

Hiermit geht noch einmal EIN RIESEN GROSSER DANK an all unsere Lieben um uns herum, die uns den Rücken gestärkt, die Wolken über unseren Köpfen verjagt und unsere Launen bis heute ertragen haben!!!

Ohne euch wären wir nicht einmal halb soweit gekommen! ❤

Josi & Laura