Sensifer.

Seit nun mehr 4 Jahren habe ich die Ehre Sensifer auf ihren Wegen zu begleiten.
Die Fünf umgibt eine Aura, welche ich mit zu Hause sein verbinde. Sie bilden, obwohl sie alle so unterschiedlich wirken, vom Erscheinungsbild und vom Typ her, eine Einheit, welche wie ein gut geöltes Uhrwerk ineinander greift und einfach funktioniert.

 

Große Challenge.

Angefangen hat es mit ein paar Bandfotos:

Ich war damals wahnsinnig aufgeregt. Denn Bandfotos sind meiner Meinung nach eine der schwierigsten Aufgaben als Porträtfotograf. Oft enden sie in Fotos vor einer Wand, alle Mitglieder in einer Linie aufgereiht und mit verschränkten Armen. Und das wollte ich nicht!
Frisch aus der Ausbildung raus und wieder nach Dresden gezogen, war das eine unheimlich große Challenge. Aber die, damals noch, vier Sensifers haben es mir wirklich leicht gemacht, denn sie hatten selber einen ähnlichen Anspruch wie ich: Hauptsache irgendwie anders.

Die Chemie zwischen uns stimmte und so dauerte es nicht lange und ich begleitete sie bei unzähligen Live Auftritten:

Ich war vom ersten Augenblick an verzaubert von ihrer Musik und Magie, welche sie vorallem bei Live-Auftritten versprühen. Die Klänge ihrer Gitarren umschließt den gesamten Körper mit einer warmen Aura und lässt einen beim großen Finale, ihrem letzten Lied kalt und allein zurück. Zugleich wunderschön aber auch zum Tränen in die Augen treiben.

Kurze Pause.

Dann gab es ein Jahr welches wir getrennt voneinander verbrachten, da ich mit der Eröffnung unseres Fotostudios beschäftigt war und da erst einmal Ordnung und Alltag reinkommen musste, bevor ich mich wieder auf intensive Projekte mit Sensifer konzentrieren konnte.

Aber es gab einen wichtigen Anlass zu welchem ich zurückkehren konnte, denn die Band bekam einen fünften Spielmann hinzu:

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So stand ich im Juni letzten Jahres oberschenkeltief in der Weißeritz um die Fünf ordnungsgemäß ablichten zu können. Es war wundervoll und erfüllte mich wieder einmal mit einem wohligwarmen Zu-Hause-Gefühl.

Zusammen erwachsen.

Und dann folgte auch schon das nächste Konzert auf welches mit gondeln konnte.
Ein kleines, ehemaliges Kino in Luckenwalde wurde mit viel Liebe zu einer örtlichen alternativen Konzertlocation und Bar umgebaut. Und dort spielten Sensifer.

 

Zu Silvester kam dann DIE Anfrage „Laura, wir spielen im Beatpol, als Support für Wang Wen, kannst du die Fotos für uns machen?“
Das habe ich mir natürlich nicht entgehen lassen und so begleitete ich Sensifer bei einem sensationellen, super aufregendem Schritt ihres Musiklebens…ein Gig im Beatpol, vor der chinesischen Postrockgröße Wang Wen – Wahnsinn!

 

Spätestens da war klar, wir sind zusammen erwachsen geworden.
Sensifer spielt im Beatpol und ich habe mein eigenes Fotostudio!!!

Ich lege euch wärmstens ans Herz euch die Klänge der Fünf mal zu Gemüte zu führen, denn wer sie nicht kennt…dem fehlt etwas in seinem Leben!

Hier geht’s zur Musik: https://sensifer.bandcamp.com/

 

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Was Fotografen in ihrer Freizeit machen?

Man nehme:

  • zwei verrückte Fotografinnen
    –> bevorzugt mit eigenem Fotostudio
  • eine Kamera
  • ein Stativ
  • einige Lichtformer
  • und zu guter letzt ein paar gute Freunde mit kreativen Ideen

Was dabei heraus kommt ist Folgendes:

Zu aller erst eine Nachstellung eines Familienfotos, mit all seinen wunderbaren Facetten:

 

Als nächstes darf eine Kissenschlacht nicht fehlen:

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Gut, okay, etwas zahm…probieren wir’s nochmal

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Wie wäre es Mal eine typische Straßenbahnszene nachzustellen!?:

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Anwesende: Partygurl, Busniesswoman, Pumper, Taschendiebin, schlecht gelaunter Opa

Gut, auch abgehakt.
Was könnte man noch machen…

hmm…irgendwas mit nem Schafspelz..:

Ja und Bender ist der böse Wolf

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…so sieht er auch aus…

 

Jetzt wo wir Licht haben, könnte man doch auch Mal tolle Schattenspiele machen:

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Zu guter letzt, sollte man dem Hund eine Jacke anziehen und so tun, als wäre er ein mürrischer Mensch:

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Wir wünschen euch ein frohes Neues Jahr und hoffen ihr hattet zwischen den Feiertagen genau so viel Spaß wie wir 😉

 

Outtakes der Aufgeblendeten.

Als aller erstes: Professionalität steht bei uns natürlich auch an erster Stelle!
Aaaaber, wir finden, man sollte sich nicht allzu zu oft zu ernst nehmen, aber in erster Linie sollte man sein, wie man ist…

Und das sind wir!
Das wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten 😀

Also Augen auf für unsere wunderschönen Outtakes, Lichttests und kleinen, heimlichen, gegenseitigen Aufnahmen:

1. Die Lichttests und Motivfindung

Einer der Vorteile, dass wir immer zu zweit unterwegs sind, ist, dass immer einer für ein Lichttest herhalten kann und man verschiedene Motive auf ihre Tauglichkeit prüfen kann. Dann geht es auch für die Kunden etwas schneller 🙂

 

2. Assistenz

Ein weiterer Vorteil für unsere Arbeitsweise zu zweit.
Man hat immer jemanden dabei, der den Bräuten unter den Rock schauen darf oder das Licht in die richtige Richtung leitet.

 

3. Herausforderung Trauung

Da es vor allem in Standesämtern, Kirchen etc. eine Herausforderung ist die richtigen Einstellungen zu finden, gerade da es dort sehr schnell gehen muss und diese speziellen Aufnahmen sehr wichtig sind, halten wir oft vorn herein gegenseitig für die Lichttests her.

Natürlich haben wir dafür immer ein nettes Lächeln parat.

 

4. Erwischt!

Man fühlt sich unbeobachtet und „Zack“ hat die liebe Kollegin ein schönes Foto von dir auf der Speicherkarte.

 

5. Der kleine Spaß zwischendurch

Die Kameras ausgepackt, Speicherkarte eingeschoben und erstmal testen ob überhaupt alles noch funktioniert. Auch dafür sind wir immer top vorbereitet, mit einem entzückendem Gesichtsausdruck und einer professionellen Pose.

 

Danke für eure Aufmerksamkeit.

Tschüss.